2011 "Eine Handvoll Kunst 2" Schloss Oberschwappach

 

OBERSCHWAPPACH
„Rund und eckig“ aus Künstlersicht


Ausstellung im Schloss eröffnet – Zum Geburtstag von Barbara Schaper-Oeser

Katalog

„Eine Handvoll Kunst 2“: Über eine gelungene Vernissage freuen sich (von links): Egon Stumpf und Eleonore Schmidt-Stumpf (Galerie im Saal), Bürgermeister Stefan Paulus, Barbara Schaper-Oeser, Matthias Engert, Barbara Schwämmle, Jürgen Hochmuth und Bernadette Klug (Kulturverein Museum Schloss Oberschwappach). [Es fehlt Kurt Grimm] Foto: Christiane Reuther

(cr) Als ein Fest der Sinne und Materialien spricht die Ausstellung „Eine Handvoll Kunst 2“ im Schloss Oberschwappach nicht nur Kunstliebhaber an. Sie ist vom 18. September bis zum 30. Oktober geöffnet. Dem 70. Geburtstag der Würzburger Künstlerin Barbara Schaper-Oeser ist die Ausstellung gewidmet. Die Künstlerin hat sich Gäste dazu eingeladen, die sich zu einer Künstlergruppe zusammengeschlossen haben.

Eine große Sympathie füreinander und für ihre Arbeiten verbinden Barbara Schwämmle (Keramik), Matthias Engert (Metallgestaltung), Kurt Grimm (Plastik) und Jürgen Hochmuth (Zeichnung). Alle fünf bildende Künstler zeigen einen Ausschnitt ihrer aktuellen Werke. Bei der Vernissage am Samstagabend machte sich Egon Stumpf von der Galerie im Saal mit den Künstlern auf den Weg zu einer Gesprächsrunde. Die Gruppe hat sich „Kreis und Quadrat – rund und eckig“ als Motiv, Thema und Anregung gewählt.

Kreis als Symbol der Unendlichkeit, der Vollkommenheit, des Himmels und Quadrat als irdische Existenz, als Begrenzung. Beide miteinander verbunden ergeben Geist und Materie. Es sind Formen und Gedanken, die in der Schaffenswelt jedes Mitglieds dieser Gruppe auftauchen, die sie verbinden.

Barbara Schaper-Oeser kreiert vornehmlich abstrakt-gegenstandslose Bilder. Die gelernte Textildesignerin reduziert ihre vielschichtigen Arbeiten auf die Grund- oder Idealformen, auf Kreis und Quadrat, legt ihnen aber unterschiedliche Bedeutung zu Grunde. Der Bildhauer Kurt Grimm bevorzugt Eisen als „ehrliches Material“, vielleicht im Sinne eines berechenbaren Materials von hoher Stabilität und geringer Formveränderung. Quadratteile zuerst, aber auch Kreissegmente und Kombination aus beiden prägen die Formensprache von Gold- und Silberschmied Matthias Engert. Die Keramikerin Barbara Schwämmle überschreitet mit ihrem klaren Formkonzept stets die Grenzen des Kunsthandwerks. Sie schafft Kunstobjekte aus Ton. Ihre Inspirationen sind pflanzliche Formen der Natur. Jürgen Hochmuth konzentriert sich bei seiner künstlerischen Arbeit auf Plastiken oder Skulpturen.
 

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